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2014

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„Craig Semetko – INDIA UNPOSED“ und „Torsten Andreas Hoffmann – Indien in Bewegung“

Die Leica Galerie Frankfurt präsentiert vom 18.07.2014 – 30.08.2014 die außergewöhnliche Doppelausstellung „Craig Semetko – INDIA UNPOSED“ und „Torsten Andreas Hoffmann – Indien in Bewegung“.

Kaum eine andere große Kultur ist so facettenreich und auch ungewöhnlich wie Indien. Beide Fotografen visualisieren in ihren Bildern aus unterschiedlichen Blickwinkeln alltägliche, aber dennoch einzigartige Eindrücke.

„Craig Semetko – INDIA UNPOSED“
Craig Semetko reiste im Herbst 2013 als einer von weltweit 10 ausgewählten Fotografen für das Leica Camera Ausstellungsprojekt “10x10“ nach Indien, um in stilistischer Anlehnung an seinen fotografischen „Vater“ Elliott Erwitt das dortige Leben zu dokumentieren. In meist humorvoller Manier zeigen Semetkos Szenen ein alltägliches Indien, die abseits von Hektik und Menschengetümmel ein ruhiges und entspanntes Miteinander zum Vorschein bringen. Durch Reduzierung auf Schwarz-Weiß-Nuancen wird die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche gelenkt und zwar auf das Motiv. Semetko gelingt es den Betrachter in ein Indien eintauchen zu lassen, das zum Schmunzeln anregt, aber auch zur kritischen Wahrnehmung auffordert.

„Torsten Andreas Hoffmann – Indien in Bewegung“
Torsten Andreas Hoffmann hat mit seiner Kamera die Vielfalt Indiens auf ungeschminkte Weise eingefangen. Die Menschenfluten, die sich vor indischen Großstadtkulissen, sei es in Mumbai, Delhi oder Varanasi, ergießen, hat er mit Langzeitbelichtungen in Bewegungsunschärfe getaucht und kommt auf diesem Weg zu ausdrucksstarken Fotografien. Ungewöhnliche architektonische Schauplätze werden mit aquarellartig wirkenden bunten Menschenfluten kombiniert, wodurch ein intensiver Eindruck der Bewegung hervorgerufen wird, der diesem quirligen Land einen künstlerischen Duktus einhaucht.

 

2014

WERNER-BISCHOF-SCHINTOPRIESTER-1951-LANDSCAPE WERNER-BISCHOF-PRESSEPHOTOGRAPHEN-KOREA-1952-LANDSCAPE WERNERBISCHOF-AUF-DEM-WEG-NACH-PERU-1954-LANDSCAPE WERNER-BISCHOF-ZEBRA-WOMAN-1942-LANDSCAPE

Werner Bischof

Hommage an Werner Bischof

Die Leica Galerie Frankfurt präsentiert von Freitag den 4. April bis Samstag, den 28. Juni 2014 die beeindruckende Ausstellung „Hommage an Werner Bischof“.

Zu Ehren seines 60sten Todestag (16. Mai) werden Fotografien des Schweizer Magnum Fotografen gezeigt, die seine Reisen durch Europa, Asien und Amerika dokumentieren. Zur Fotografie kam Bischof durch seinen Besuch der Kunstgewerbe Schule in Zürich ab 1932. In den ersten Jahren widmete er sich der Sachfotografie und experimentierte mit Licht und Schatten. Sein geschulter Blick und sein Drang zur Formenästhetik machten es ihm Anfangs schwer sich auf den Bereich der Dokumentarfotografie einzulassen, in der der Mensch sein zentrales Sujet darstellte. Doch gerade die Kombination aus technischen Gestaltungprinzipien und sein sensibles Gespür für feinfühlige Kompositionen befähigten ihn dazu sich auch auf diesem Gebiet zu etablieren und sind charakteristisch für sein Lebenswerk. So schuf Bischof Ikonen wie das berühmte Bild des peruanischen Flötenspielers, das der Shintopriester im verschneiten Hof des Meiji Tempel und jenes der lauernden Pressefotografen in Korea Bischofs Fotografien stehen für das Authentische und Menschliche. Die stilistischen Vermengung von künstlerischen Elementen eingebettet in Reportagethemen machen seine Arbeiten zu ganz besonderen Wegweisern der Fotografie.

 

2014

Jürgen Schadeberg, Torsten Andreas Hoffmann, Craig Semetko, Luis Castañeda

Selection Spring

Die Leica Galerie in Frankfurt präsentiert vom 22. Februar bis zum 29. März ausgewählte Fotografien aus ihrem Portfolio.

Darunter sind die bekannten Bilder von Jürgen Schadeberg zu sehen, die Nelson Mandela als jungen Politiker im Kampf gegen die Apartheid in den 1950er-Jahren und als Pendant dazu nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis zeigen. Hierunter befindet sich auch jenes berühmte Bild, das um die Welt ging: dargestellt ist ein nachdenklicher Nelson Mandela wie er im Jahr 1994 in seine ehemalige Zelle auf Robben Island zurückkehrt und seinen Blick durch die Gitterstäbe in die Ferne schweifen lässt.

Eine andere Welt offenbart Torsten Andreas Hoffmann mit seinen gepaarten New York - Frankfurt Ansichten, die mit ihren städtebaulichen Strukturen miteinander kommunizieren und dem Betrachter die oftmals verblüffenden Parallelen der Welthauptsstadt und der Kleinmetropole veranschaulichen.

Craig Semetko hingegen taucht in die Städte ein, indem er in seinen Bildern meist die Menschen und Tiere zu seinen Protagonisten macht. Auf humorvolle, skurrile Art und Weise lichtet er Momente ab, die er spontan auf der Straße findet. Dabei sind es nicht immer humoristische Szenen, sondern auch melancholische und schöne aus dem Leben gegriffene Augenblicke, die den Betrachter berühren.

Ebenso rufen die Bilder von Luis Castañeda in einer zurückhaltenden Manier Emotionen hervor, die durch seine stillen Szenerien, in denen der Mensch häufig präsent ist, ausgelöst werden. Einerseits sind es versteckte Hinweise, die in seinen Kompositionen entdeckt werden müssen, andererseits ist es das Offensichtliche, das seine Bilder vermitteln.

 

2013

Rollei16 Millionaire woman Le chapeau de Roxanne Caviar Girls

Marc Lagrange

Diamonds and Pearls

Er ist wohl einer der bekanntesten und originellsten Aktfotografen weltweit. Der in Antwerpen lebende Marc Lagrange inszeniert zeitlose, erotische Bilderwelten.

Seine Modelle sind Protagonistinnen eines luxuriösen, mystischen und zeitgleich sinnlichen Arrangements. Sie schlüpfen in Charaktere, die Lagranges filmische Visionen umsetzen. Die Aufnahmen vereinen klassischen Glamour mit der Atmosphäre altmeisterlicher Gemälde. Eine wichtige Voraussetzung für Lagrange ist die Chemie zwischen seinen Modellen und ihm. Auf Basis gegenseitigen Vertrauens und frei von Hemmungen gelingen bekanntlich die besten Aufnahmen, die ein in sich harmonisches Ergebnis schaffen. Auch wenn auf den Bildern meist alles entblößt zu sein scheint, verströmen die Modelle einen unglaublichen Charme, der sie umso attraktiver macht.
Lagrange ist ein Meister des Details, seine komplexen Kompositionen unterstreichen gepaart mit technischer Affinität seinen Perfektionismus. Oft sucht er tage-, gar wochenlang das richtige Interieur, um das Set seinen Vorstellungen entsprechend zu konstruieren. Erst dann ist für ihn eine exakte Umsetzung seiner Phantasien garantiert.
Bekannt für seine großformatigen Polaroids, liebt der belgische Fotograf Struktur, Textur und eine suggestive Haptik, die durch den Hang zur Größe tieferen Ausdruck erlangt.
Neben einer Reihe von Einzelausstellungen weltweit, werden seine Arbeiten auf dem Kunst- und Fotografiemarkt sehr geschätzt und sind in zahlreichen Sammlungen vertreten. Seine überaus erfolgreichen Bücher sind in weit über 80 Ländern im Handel.

 

2012

Paris Sprung 1989 New York, Gladys und Rover 1974 Marilyn Monroe USA CA, Hollywood, 1956 USA NY, 2000

Elliott Erwitt

Personal Best for Leica

Als Kind russischer Einwanderer verbrachte Elliott Erwitt seine Kindheit in Mailand, bis die Familie kurzweilig nach Paris zurückkehrte und 1939 in die USA auswanderte.

Erwitt arbeitete lange in einem Fotolabor, bevor er am Los Angeles City College anfing zu fotografieren und experimentieren. Es dauerte nicht lange bis es den jungen Teenager 1948 in die Weltstadt New York zog. Dort lernte er Edward Steichen, Robert Capa und Roy Stryker kennen, die ihn in der Folgezeit maßgeblich inspirierten. Nachdem er einige Zeit mit seiner Rolleiflex durch Frankreich und Italien gereist und nach New York zurückgekehrt war, begann er professionell als Fotograf zu arbeiten. 1951 wurde er in die Armee eingezogen, ließ sich aber nicht vom Fotografieren abhalten. Nachdem er 2 Jahre später entlassen wurde, bot Capa ihm einen Platz in der Fotoagentur Magnum an. Seitdem ist er Mitglied und übte bereits das Präsidentenamt aus.
Erwitt arbeitete als selbstständiger Fotograf für Illustrierte wie Collier’s, Look und Life und ist bis heute noch aktiv. Zusätzlich zu seiner fotografischen Arbeit ambitioniert er sich im Bereich Dokumentarfilm.
Neben zahlreichen Publikationen und journalistischen Essays stellt er seine Fotografien in vielen Museen und Galerien aus u.a. im Museum of Modern Art in New York, dem Art Institute of Chicago, Museum für Moderne Kunst in Paris.
Erwitts Werke beinhalten unvergängliche Fotografien des 20. Jahrhunderts. Er ist bekannt für seine humoristischen und ironischen Motive, die er immer im Sinne der Tradition von Magnum Photos ablichtet.

Ausstellungszeitraum: 12.10.2012 - 19.01.2013

 

2012

Hamburger Michel, Handstand, 1948 DockWorker Bunny Girls, 1968 Gulbenkian, London, 1968 Picadilly Circus, 1964

Jürgen Schadeberg

Great Britain 1964-1984

Jürgen Schadeberg (geb. 1931, Berlin) beginnt seine fotografische Karriere im Rahmen einer Lehre bei der Deutschen Presseagentur in Hamburg. 1951 emigriert er nach Südafrika und arbeitet dort als Chef Fotograf, Bildredakteur und Art Director bei Drum Magazine.

In den 1950er-Jahren erhält Schadeberg die Gelegenheit entscheidende Momente im Leben der Südafrikaner zu erfahren und festzuhalten. Die Fotografien dieser Zeit dokumentieren eindrucksvoll die Kämpfe der Bevölkerung während der Apartheid und zeigen wichtige Protagonisten der südafrikanischen Geschichte wie Nelson Mandela, Walter Sisulu, Yusuf Dadoo und Huddleston. Wichtige Momente wie "The Defiance Campaign" im Jahr 1952, "The Treason Trial" von 1958, "The Sophiatown Removals and the Sharpeville Funeral" 1960 sind Ereignisse, die Schadeberg miterlebt hat.
Seine Bilder fangen jedoch nicht nur politische Persönlichkeiten ein, sondern auch solche aus der Jazz- und der Literatur-Szene u.a. Dolly Rathebe, Miriam Makeba, Hugh Masekela und Kippie Moeketsi.
1964 geht Schadeberg nach London, wo er in den 1960er- und 1970er-Jahren als freiberuflicher Fotograf für renommierte europäische und amerikanische Magazine tätig ist. Zudem lehrt er an der New School in New York, der Central School of Art & Design in London und der Kunsthochschule in Hamburg. Während dieser Zeit hat er mehrere Ausstellungen u.a. „The Quality of Life“, die zur Eröffnung des New National Theatre 1976 gezeigt wurde. 1985 geht er zurück nach Südafrika und hat auch hier viele Einzel- und Gruppenausstellungen.
Das Bundesverdienstkreuz wird im 2007 verliehen. Neben zahlreichen Büchern, die er publiziert, gründet er zusammen mit seiner Frau Claudia die "Schadeberg Movie Company" und produziert eine Reihe von Dokumentarfilmen über die kulturelle und politische Geschichte Südafrikas.
Das Werk von Jürgen Schadeberg hinterlässt seine Spuren weltweit und beinhaltet 70 Jahre zeitlose und ikonenhafte Fotografien.

Die Leica Galerie Frankfurt präsentiert vom 27.04.2012 - 16.06.2012 die Ausstellung "Great Britain 1964-1984".

 

2012

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Rainer W. Schlegelmilch

Rennfieber

Sein erstes Rennen sah Rainer W. Schlegelmilch im Jahr 1962, als er eine Reihe von Porträts beim 100km-Rennen auf dem Nürburgring für sein Examen an der damaligen "Bayerischen Staatslehranstalt für Photographie" in München aufnahm.

18 Monate später eröffnete er sein eigenes Studio für Fotodesign in Frankfurt.
Der Rennsport blieb immer ein wichtiger Aspekt seiner Arbeit. Schlegelmilch fotografierte seit Beginn seiner Karriere für zahlreiche renommierte Motorsport-Publikationen.
Ab 1974 konzentrierte er sich vollkommen auf die Formel 1. Von den 90ern Jahren bis heute hat er mehr als 20 Bildbände veröffentlicht, die ihm weltweit das Lob der Kritiker einbrachten.
Sein Fotoarchiv umfasst insgesamt 15.000 Schwarz-Weiß-Negative und über 400.000 Farbdias und digitale Bilder.

Für die Leica Galerie Frankfurt ist es eine besondere Ehre die Schätze, die Rainer W. Schlegelmilch über all die Jahre gesammelt hat, präsentieren zu können.

Ausstellungszeitraum: 20.01.2012 - 31.03.2012

 

2011

Alex Magali Linde Patrick Christina Caroline

Manuel Pandalis

PURE

Manuel Pandalis begann seine Karriere als Assistenz verschiedener Fotografen, bis er sich als eigenständiger Fotograf am Markt etablieren konnte.

Mit seiner Serie PURE wurde er im Jahr 2010 auf der Photokina ausgestellt und erregte großes Aufsehen. Die Fotografien, welche alle mit der Leica S2 getätigt wurden, zeigen Porträts verschiedener junger Männer und Frauen.
In der Modebranche liegt der Fokus weniger auf den Gesichtern und dem Ausdruck der Persönlichkeit des Models, sondern vielmehr auf dem Produkt Fashion.
Dadurch wirken die Bilder oftmals nüchtern und steril. Das Model ist während des Shootings ein Objekt, das die Darstellung der eigenen Persönlichkeit und Emotion vermeidet.
Entgegen der allgemeinen Tendenz das Model als austauschbare Ware zu (be)handeln, rückt Pandalis den Charakter der Models, die Persönlichkeit des Dargestellten in den Vordergrund und zeigt direkt und ungeschminkt einzigartige Individuen. Ecken und Kanten der Porträtierten wurden absichtlich nicht retuschiert, noch gab es kaum Postproduktion.
Der Betrachter wird nicht nur aufgrund der frontalen Blicke, sondern auch durch die detaillierte Darstellung und Qualität eingeladen, die Fotografien länger und genauer zu betrachten.

Pure Natürlichkeit!

Die Fotografien sind vom 24. Februar bis zum 2. April 2011 in der Galerie ausgestellt.

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